Nachdem wir alle unsere Sachen wieder trocken hatten, besichtigten wir Nelson. Ein schöner im Kolonialstiel erhaltener Stadtkern und der Dom waren die Besichtigung wert. Wir besuchten noch das WOW (World of wearableart and collectable cars). Eine lohnende Ausstellung mit Autos aus den letzten 100 Jahren.
Nun fuhren wir Richtung Westküste und je weiter wir nach Westen fuhren, umso schlechter wurde auch das Wetter. Da bei solchem Wetter Outdoor Aktivitäten nicht unbedingt viel Spass machen, fuhren wir von Murchison ziemlich direkt nach Greymout und machten uns einen gemütlichen Nachmittag im SPA auf dem Campingplatz. Am Abend hatte sich der Wettergott wieder beruhigt und so konnten wir noch eine schöne Abendstimmung geniessen.
Weiter ging es am nächsten Tag bei schönem Wetter nach Hokitika (Greenstone City). Nachdem wir im Dorf durch die Touristenshops geschlendert sind und einen Kaffee getrunken hatten, machten wir uns auf zum Treetop Walk. Ein Baumkronenbrückenweg bis  zu 40 Meter über dem Grund. Für mich (Dumeng) als nicht wirklich schwindelfreies Bergkind eine grössere Herausforderung. Es war aber super, den Nativbush einmal von oben zu sehen.
Die Nacht verbrachten wir in Franz Josef und am nächsten Morgen machten wir uns auf und wanderten zur Gletscherzunge des Franz Josef Gletschers. Es war eindrücklich und schockierend zugleich zu sehen, wie sich auch hier die Gletscher zurückziehen.
Der Westküste entlang fuhren wir mit einigen Stopps nach Haast und dann über den Haastpass Richtung Wanaka und weiter nach Queenstown. Ein Besuch bei AJ Hacket war Plicht und wir sahen den Mutigen zu, die sich von der Brücke stürzten. Von dieser Brücke wurde der erste Bungy Sprung gemacht. Am nächsten Tag fuhren wir dann mit der TSS Earnslaw, einem der Ältesten, noch funktionstüchtigen, Dampfschiff Baujahr 1911, eine Runde auf dem Lake Wakatipu.
Mit der Idee das Kraftwerk am Lake Manapouri zu besichtigen, fuhren wir in Queenstown los. Leider mussten wir in Manapouri erfahren, dass das Kraftwerk zur Zeit wegen Umbau nicht besichtigt werden konnte. Das Wetter machte uns auch für eine Fahrt in den Milford- oder Doubtful Sound einen Strich durch die Rechnung und so fuhren wir weiter nach Invercargill.