Die raue Küste zum East Cape ist atemberaubend, wild und menschenleer. Am 13. Dezember war dann frühaufstehen angesagt (04.15 Uhr) damit wir das East Cape vor dem Sonnenaufgang erreichten und so bei den ersten waren, die an dem Tag die Sonne sahen. Das Frühaufstehen hat sich gelohnt, denn der Sonnenaufgang war der Hammer.
Vom East Cape fuhren wir bis Gisborne. Die östlichste Stadt Neuseeland. Obwohl es Montag war, schien die Stadt wie ausgestorben. Den Grund erfuhren wir auf den Campingplatz. Ein Flugzeug hatte die Haupthochspannungsleitung herunter gerissen und die Stadt war seit 2 Tagen ohne Strom. Eine ganze Stadt ohne Strom und das Leben steht still.
Über den Highway 2 erreichten wir Wairoa, dieser nette kleine Ort wäre eigentlich nicht besonders erwähnenswert, doch auf dem Campingplatz war eine Weihnachtsbeleuchtung installiert, die hat mich (Dumeng) als ‚Weihnachtbeleuchtungsfetischist‘ fast umgehauen. Napier und Hastings hiessen dann die nächsten Ziele. Mit einem Traktor fuhren wir am Strand und der Steilküste entlang ans Cape Kidnappers. An dieser Steilküste die ca 4.5 Millionen Jahre alt ist kann man die halbe Erdgeschichte erkennen und sieht auch was für Auswirkungen die grossen Erdbeben auf die Landverschiebungen hat.
Am Sonntag verliessen wir dann die Ostküste landeinwärts nach Taupo. Davon aber mehr nächste Woche.