Der Plan war, dass wir von Omarama aus via Lake Ohau zum Lake Pukaki, mit seiner speziellen hellblauen Farbe, und diesem entlang nach Mt Cook Village zum fahren würden um dann zum Lake Hooker zu wandern. Bei schönstem Sonnenschein in Omarama losgefahren, stürmte es in Mt. Cook Village wie wenn es kein Morgen mehr gäbe. Somit wurde in Glentanner übernachtet und abgewartet. Am Morgen war das Wetter dann wesentlich besser und wir sahen auf dem 30 km langen Weg von Glentanner nach Mt. Cook Village ca 20 Regenbögen, einer schöner als der andere. Wir kamen aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. In Mt. Cook Village schnell die Wandersachen gepackt und los. Das Wetter hier in den Bergen spielte völlig verrückt. Da schien die Sonne und 10 km weiter kam der Regen mit 100 Stundenkilometer quer. So machten wir beim Lake Hooker nur schnell ein paar Fotos und gingen wieder zurück.
Im Tasman Valley ging es auf die Moräne hinauf die den ca 6 km langen Lake Tasman staut der vor 20 Jahren noch Schnee und Eis war. Von dort hat man einen Wahnsinnsblick auf den Tasman Gletscher.
Weiter ging es durch das Mackenzie Country zum Lake Tekapo, zur ‚Church of the Good Shepherd‘ und hinunter in die Canterbury Plains. Nach einem Abstecher zum Peel Forest und zur Küste erreichten wir Christchurch.
Wir waren sehr gespannt auf Christchurch, da wir es vor 25 Jahren, also vor den grossen Beben im 2010 und 2011 besucht hatten und der Schock war riesig und sitzt immer noch tief. Der CBD existiert eigentlich nicht mehr, da ca 80% der Häuser beschädigt wurden und abgerissen werden mussten. Fast die ganze Innenstadt muss neu gebaut oder restauriert werden. Im 2025, so der Plan, soll dann die neue Innenstadt fertig gebaut sein und Christchurch in neuem Glanz erblühen.
Am Sonntagnachmittag holten wir Aroha auf dem Flughafen in Christchurch ab und fuhren nach Akaroa. Dort stürmte es wieder extrem und so machten wir nicht mehr viel und hofften, dass sich das Wetter wieder beruhigt.