Taupo zeigte sich von der nassen Seite und so mussten wir auf den Blick in die Feuerberge noch warten. Der Wetterbericht für Dienstag war super und so entschlossen wir uns den ca. 7 stündigen Marsch des Tongariro Alpine Crossing unter die Füsse zu nehmen. Anscheinend waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee, denn es waren noch ca. 1000 andere Leute auf dem Weg. Die Landschaft um den Mt. Ngauruhoe (für HDR-Fans Mt. Doom) war trotzdem sehr eindrücklich. Übrigens, war der Ring auch dabei 😉 . Tags darauf war dann die Touristenversion am Mt. Ruapehu dran und es ging mit dem Sessellift in die Höhe. Ja, und wir sind im Schnee gelandet.
Danach liessen wir die Berge hinter uns und fuhren via Palmerston North nach Castlepoint an die Ostküste. In Mount Bruce besuchten wir das National Wildelife Center welches eine Aufzuchtstation für Kiwi betreibt und so konnten wir im Nachthaus einen Kiwi sehen. Wir fuhren dann weiter bis zum südlichsten Punkt der Nordinsel, dem Cape Palliser und besuchten dort die Seehunde-Kolonie.
Autor: dumeng (Seite 2 von 2)
Die raue Küste zum East Cape ist atemberaubend, wild und menschenleer. Am 13. Dezember war dann frühaufstehen angesagt (04.15 Uhr) damit wir das East Cape vor dem Sonnenaufgang erreichten und so bei den ersten waren, die an dem Tag die Sonne sahen. Das Frühaufstehen hat sich gelohnt, denn der Sonnenaufgang war der Hammer.
Vom East Cape fuhren wir bis Gisborne. Die östlichste Stadt Neuseeland. Obwohl es Montag war, schien die Stadt wie ausgestorben. Den Grund erfuhren wir auf den Campingplatz. Ein Flugzeug hatte die Haupthochspannungsleitung herunter gerissen und die Stadt war seit 2 Tagen ohne Strom. Eine ganze Stadt ohne Strom und das Leben steht still.
Über den Highway 2 erreichten wir Wairoa, dieser nette kleine Ort wäre eigentlich nicht besonders erwähnenswert, doch auf dem Campingplatz war eine Weihnachtsbeleuchtung installiert, die hat mich (Dumeng) als ‚Weihnachtbeleuchtungsfetischist‘ fast umgehauen. Napier und Hastings hiessen dann die nächsten Ziele. Mit einem Traktor fuhren wir am Strand und der Steilküste entlang ans Cape Kidnappers. An dieser Steilküste die ca 4.5 Millionen Jahre alt ist kann man die halbe Erdgeschichte erkennen und sieht auch was für Auswirkungen die grossen Erdbeben auf die Landverschiebungen hat.
Am Sonntag verliessen wir dann die Ostküste landeinwärts nach Taupo. Davon aber mehr nächste Woche.
Der Kauriküste entlang fuhren wir bis Matakohe, wo wir das Kaurimuseum besuchten und viel interessantes über die Baumriesen und die Abholzung erfuhren.
Danach führte uns der Weg via Helensville nach Muriwai Beach. Dort befindet sich eine der wenigen Tölpelkollonien die am Festland nisten. Einen kurzen Abstecher machten wir an den schwarzen Sandstrand von Pahi bevor wir uns durch Auckland zwängten und über Paeroa nach Te Aroha kamen. In Te Aroha war dann erstmal Wellness angesagt und am nächsten Tag bezwangen wir den Mount Te Aroha. Leider war das Wetter nicht sehr gut und so konnten wir die Aussicht nicht wirklich geniessen.
Der Bay of Plenty entlang fuhren wir nach Opotiki wo wir uns für unseren Abstecher ans East Cape mit Lebensmitteln und Diesel eindeckten.
Im November 2016 war es endlich wieder soweit nach fast einem Jahr Vorbereitung können wir unsere zweite Reise nach New Zealand antreten.
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Auf der Reise nach New Zealand machten wir einen Stop Over in Sydney. Wir besichtigten das weltberühmte Opernhaus, die Harbourbridge, Bondi Beach und liessen die Stadt auf uns wirken. Sydney ist wirklich eine coole Stadt und sicher wieder einmal eine Reise weit.